Systemintegration

Die Systemintegration wandelt sich mit den anwendungstechnischen Anforderungen von der Integration diskreter Komponenten hin zu integrierten Systemen, die in der Anwendung integriert sind. Produkte verschmelzen mit integrierter Elektronik. Bekannt und auf breiter Basis eingesetzt werden bereits Integrationstechniken der Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik oder der Leistungselektronik.


Die bekannten Vorteile der Systemintegration auf mikrotechnischer Basis werden zunehmend auch in der Energie-, Sicherheits-, Medizin- und Automotive-Technik genutzt, ebenso in der Sensorik oder in Geräten der Mobilfunktechnik und der Unterhaltungselektronik.

Wie am Beispiel der Energiewende ersichtlich, werden bei der Systemintegration unterschiedlichste Energie-erzeugende Anlagen - Kraftwerke, Windräder, Photovoltaikanlagen, Speicherkraftwerke, usw. - mit Energie-übertragenden Systemen - Hochspannungsleitungen, Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungen, Niederspannungsnetze, Umspannwerke - und den Energie-verbrauchenden Geräten und Systemen - Produktionsbetriebe, Rechenzentren, Gebäude, Haushaltsgeräte, Stadtbeleuchtungen, usw. - zu einem zentral verwalteten Netzleitsystem mit Energiemanagement vereint.

In anderen Zukunftsfeldern wie der Gesundheitsüberwachung, dem Cloud Computing, den Rechenzentren, den optischen Netzen oder Mobilfunknetzen schreitet die Systemintegration in ähnlicher Weise voran.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Systemintegration
Englisch: system integration
Veröffentlicht: 17.07.2012
Wörter: 156
Tags: #Anwendungen der Informationstechnik
Links: Automotive-Technik, Cloud-Computing, Elektronik, Energiemanagement, HGÜ (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung)