Steckerstiftfilter

Zur Verhinderung von Überspannungen und Störstrahlungen, die von elektromagnetischen Pulsen (EMP) ausgelöst werden und die Funktionen elektronischer Schaltungen beeinflussen können, werden an kritischen Stellen Filter zur Vermeidung von Störspannungen eingesetzt.

Solche neuralgische Stellen liegen in Geräten und Systemen dort, wo Leitungen von außen in das Geräteinnere geführt werden, nämlich bei Leitungsdurchführungen und bei Steckern.

Stecker mit eingebauten Steckerstiftfiltern, 
   Foto: jerrik.com

Stecker mit eingebauten Steckerstiftfiltern, Foto: jerrik.com

In Steckern werden zur Vermeidung von Spannungsspitzen kleine Filter an die Steckerstifte angeschlossen, sogenannte Filter Pin Connector (FPC) oder Steckerstiftfilter. Steckerstiftfilter sind Tiefpässe, ausgeführt als T- oder Pi-Glieder, die Störspitzen dämpfen. Sie sind in den Steckerkupplungen untergebracht und bestehen aus Kapazitäten die die Störspitzen nach Masse ableiten. Die Dämpfung kann durch Induktivitäten oder Ferritkperlen noch erhöht werden. Die Tiefpässe lassen nur die niedrigen Frequenzen passieren und sind direkt an Steckerstiften angeschlossen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Steckerstiftfilter
Englisch: filter pin connector - FPC
Veröffentlicht: 15.05.2011
Wörter: 150
Tags: #Packages, Sockel
Links: Dämpfung, EMP (electromagnetic pulse), Erdung, Filter, Frequenz