Spim (spam through instant messaging)

Spams through Instant Messaging werden als Spims bezeichnet. Die Spammer haben sich damit einen weiteren Anwendungsbereich für ihre unerwünschten Werbebotschaften oder nicht angeforderten Mitteilungen erschlossen. Neben den Spams und Spam-Telefonaten, den Spits, gibt es auch die Instant Messaging Spams (Spim).


Spims sind aus der Präsenztechnologie des Instant Messagings entstanden. Mit der Präsenztechnologie konnte jeder Internet-Nutzer feststellen, ob ein anderer Teilnehmer online war. Bei der weiteren Entwicklung konnten Nutzer in einem Pop-Up-Fenster Nachrichten von Bekannten in Echtzeit empfangen. Diese Funktion nutzen die Spimmer, so die Bezeichnung für Spim-generierende Personen, und senden darüber Spams. Die Spimmer besorgen sich ihre Informationen aus Benutzer-Verzeichnissen, die von vielen Instant-Messaging-Programmen angelegt werden. Es daher wichtig, dass keine rein privaten Angaben in diesen Verzeichnissen abgelegt werden und dass man auch darauf achtet, dass keine Benutzernamen für Instant Messaging auf Websites publiziert werden.

Setzen Unternehmen Präsenzmanagement und ein einheitliches Instant Messaging (IM) auf Server und Clients ein, kann die Gefahr der Spims ausgeschlossen werden, da die Hersteller sichere Konfigurationsmechanismen vorsehen.

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Deutsch:
Englisch: spam through instant messaging - Spim
Veröffentlicht: 24.06.2018
Wörter: 169
Tags: #Gefahrenpotential
Links: Benutzername, Client, Echtzeit, Information, Instant-Messaging