Speedpipe

Für optische Netze und die optische Anschlusstechnik werden Leerrohre verlegt in die später die Glasfasern eingeblasen werden. Diese Leerrohre werden als Speedpipes bezeichnet.


Speedpipes sind Polyethylen-Schutzrohre mit glatter, gut leitender Innenbeschichtung mit Durchmessern zwischen etwa 3 mm und 20 mm. Je nach Durchmesser spricht man von Micro- oder Minirohr Speedpipe. Sie sind farblich unterschiedlich gekennzeichnet und können in Rohren oder in der Erde verlegt werden.

Speedpipes zu einem Flatliner kombiniert, Foto: seltron.de

Speedpipes zu einem Flatliner kombiniert, Foto: seltron.de

Mehrere Speedpipes können in einem größeren Leerrohr zusammengefasst werden. Man spricht dann von einer Rohrverbund Speed Bundle Pipe oder von einer Multitube. Handelt es sich um mehrere nebeneinander liegende Speedpipes, die miteinander verbunden sind oder sich in einem flachen Leerrohr befinden, spricht man von einem Flatliner.

Speedpipes mit verschiedenen Durchmessern, Foto: gabocom.de

Speedpipes mit verschiedenen Durchmessern, Foto: gabocom.de

Speedpipes werden auch in der optischen Anschlusstechnik für die verschiedenen FTTx-Techniken verlegt. Die Glasfasern werden später mittels Einblastechnik mit Druckluft in die glatten Speedpipes eingeblasen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Speedpipe
Englisch: speedpipe
Veröffentlicht: 02.09.2015
Wörter: 155
Tags: #Optische Anschlusstechnik
Links: Einblastechnik, Erdung, FTTx (fiber to the x), Glasfaser, Leerrohr