Spamfilter

Spamfilter dienen der Vermeidung von Spams. Mailfilter prüfen die Internetadresse (URL) und Scannen den Inhalt der E-Mails. E-Mails in denen bestimmte Wörter oder Themen vorkommen oder auch solche, die von bestimmten Servern kommen, werden vom Spamfilter, auch als Bozofilter bekannt, verworfen.


Da Spammer ungültige IP-Adressen benutzen, setzen Spamfilter mittels Reverse DNS (rDNS) die eingehende IP-Adresse in einen Domainnamen um. Wird im DNS-System kein gültiger Domainname gefunden, dann blockiert das Spamfilter die Nachricht. Da Spammer immer neue Techniken entwickeln, muss sich die Technik der Spamfilter diesen Herausforderungen stellen. Für einen hinreichenden Spam-Schutz gibt es neben der genannten Technik benutzerdefinierte Filter, Reputationsfilter, Dateianhang-Filter, URL-Filter und heuristische Filter. Beim benutzerdefinierten Mailfilter erstellt der Benutzer selbst die eigenen Positiv- und Negativ-Adresslisten der Kunden.

Die Reputationslisten werden von offiziellen Institutionen erstellt. Der Kunde kann diese Listen abrufen und für seinen Spamfilter einsetzen. Die Listen werden ständig aktualisiert. Dateianhang-Filter sperren nur Anhänge mit spezifischen Merkmalen. URL-Filter arbeiten ebenfalls mit Listen. Der Mail-Server erkennt beim Empfang der E-Mails ob die Internetadresse registriert ist. Heuristische Mailfilter analysieren die Struktur der eingegangenen E-Mail. Dabei prüft der Filter Komponenten wie die Betreffzeile oder die Inhalte.

Beim DNS-Spoofing kann man mit einem zusätzlichen Eintrag im Domain Name System (DNS) erkennen, ob der sendende Server zur Absenderadresse passt. Mails mit gefälschten Absendern, bei denen man davon ausgehen kann, dass es sich um Spam-Mails handelt, werden nicht zugestellt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Spamfilter
Englisch: spam filter
Veröffentlicht: 21.11.2018
Wörter: 234
Tags: #Datenschutz
Links: Anhang, Bozofilter, content, DNS (domain name system), Domäne