Solarkonstante

Die Solarkonstante ist eine feste Größe für die Sonneneinstrahlung außerhalb der Atmosphäre. Sie bezieht sich auf die Sonneneinstrahlung von einem Quadratmeter und wurde von der World Meteorological Organization auf 1.367 W/m2 festgelegt und ist im Weltraum annähernd konstant.


Auf der Erdoberfläche spricht man von der Bestrahlungsstärke, statt von Solarkonstante, angegeben in Watt pro Quadratmeter, und von der Globalstrahlung. Dabei handelt es sich um die Summe der Sonneneinstrahlung in Wh/m2 bezogen auf ein Jahr.

Die Globalstrahlung ist geringer als die Solarkonstante, weil sie durch die Atmosphäre, den tages- und jahreszeitabhängigen Einfallswinkel, den Breitengrad, sowie durch Reflexionen, Absorptionen und Streuungen beeinträchtigt ist.

Air 
   Mass (AM) bei einem Einfallswinkel von 90° und 41,8°

Air Mass (AM) bei einem Einfallswinkel von 90° und 41,8°

Die Einstrahlungswerte schwanken daher auf der Erdoberfläche und liegen zwischen maximal 800 kWh/m2 und 1.200 kWh/m2. Die Minderung der Sonneneinstrahlung wird durch die Air Mass (AM) ausgedrückt. Dieser Faktor für die Dicke der Atmosphäre schwankt in unseren Breitengraden je nach Jahreszeit und beträgt im Sommer 1,5 bei hochstehender Sonne und 4 bis 15 im Winter bei tiefstehender Sonne.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Solarkonstante
Englisch: solar constant
Veröffentlicht: 22.05.2019
Wörter: 180
Tags: #Solartechnik, Photovoltaik
Links: Absorption, AM (air mass), AoA (angle of arrival), Bestrahlungsstärke, Globalstrahlung