Software-Cache

Ein Software-Cache folgt dem gleichen Grundgedanken wie der aus dem Hardwarebereich bekannte Cache: Daten werden in einem relativ kleinen, dafür aber schnellen, Speicherbereich zwischengelagert um die Zugriffszeiten zu minimieren.

Während der Hardware-Cache zumeist als Puffer zwischen verschiedenen Speichermedien dient, hält der Software-Cache oft Arbeitsergebnisse aus "teuren" (= langsamen) Teilprozessen der Software. Das können beispielsweise Ergebnisse aus komplexen Berechnungen oder umfangreiche Abfragen einer Datenbank sein. Statt nun den langsamen Prozess bei jedem Zugriff erneut auszuführen, wird das Ergebnis nach der ersten Ermittlung im Cache abgelegt und die folgenden Zugriffe bekommen bis zur nächsten Aktualisierung des Caches nur noch dieses übermittelt.

Software-Caching kann sehr effizient sein, muss aber wohldurchdacht werden. Besonders interessant ist die Frage, wie lange die Ergebnisse im Cache gültig sind und, daraus folgend, wann sie aktualisiert werden müssen um das Ergebnis nicht zu verfälschen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Software-Cache
Englisch: software cache
Veröffentlicht: 10.08.2005
Wörter: 144
Tags: #Hauptspeicher #Plattformen
Links: Abfrage, Cache, Daten, Datenbank, Prozess