Sicherheits-Frequenzband

Ein Sicherheits-Frequenzband, Guardband, ist ein ungenutztes Frequenzband, das zwischen zwei benachbarten Übertragungsfrequenzbändern oder in Mobilfunknetzen zwischen den Übertragungsfrequenzen für das Uplink und Downlink liegt.

Ein Sicherheits-Frequenzband wird normalerweise in Systemen benutzt, die mit Frequency Division Multiple Access (FDMA) arbeiten und vermeidet Interferenzen zwischen benachbarten Kanälen.

Frequenzmultiplex mit Unterträgerbändern, die durch Sicherheitsbänder getrennt sind

Frequenzmultiplex mit Unterträgerbändern, die durch Sicherheitsbänder getrennt sind

Guardbands werden in funkbasierten Breitbandsystemen wie Wireless Regional Area Networks (WRAN) eingesetzt, aber auch in Mobilfunksystemen wie GSM oder DECT und in Funknetzen wie Bluetooth. Neben der Kanaltrennung verhindert das Guardband die gegenseitige Beeinflussung.

Durch die ständige Nachfrage nach weiteren Frequenzbändern und den Einschränkungen durch den Frequenznutzungsplan, werden u.a. auch ungenutzte Sicherheits-Frequenzbänder, die als White Spaces bezeichnet werden, für Mobilfunk genutzt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Sicherheits-Frequenzband
Englisch: guardband
Veröffentlicht: 25.02.2018
Wörter: 126
Tags: #Breitbandnetze
Links: Bluetooth, DECT (digital enhanced cordless telecommunications), Downlink, Frequenz, Frequenzband