Schrägschliffkopplung

Die Schrägschliffkopplung ist ein Verfahren, mit dem die Lichtenergie zwischen zwei Lichtwellenleitern mit möglichst geringen Verlusten und einer extrem hohen Rückflussdämpfung, die bei über 60 dB liegt, übertragen wird.


Die Monomodefasern sind dazu an den Enden schräg geschliffen; dieser Schrägschliff verändert die Lichtreflexion an den LwL-Stirnflächen und verbessert die optische Rückflussdämpfung. Diese verbesserte Rückflussdämpfung wird als High Return Loss (HRL) bezeichnet. Die Neigung des Schrägschliffs liegt typischerweise bei etwa 8 Grad und reflektiert Lichtreflexe von beiden Leitern nach außen.

Schrägschliffkopplung 
   von Lichtwellenleitern

Schrägschliffkopplung von Lichtwellenleitern

Bei der Schrägschliffkopplung besteht im Gegensatz zur Linsenkopplung kein unmittelbarer Kontakt zwischen den beiden Glasfasern. Eine weitere Verbesserung der Reflexionseigenschaften bietet Angle Polished Convex (APC). Diese Schrägschlifftechnik hat zusätzlich eine leicht runde Politur, die polierten Stirnflächen haben physikalischen Kontakt (PC). Diese Steckverbindungen sind sehr dämpfungsarm und reflexionsfrei, allerdings schwierig zu polieren.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Schrägschliffkopplung
Englisch: angled polish
Veröffentlicht: 04.02.2018
Wörter: 152
Tags: #Lichtwellenleiteraufbau
Links: APC (angle polished convex), dB (decibel), Glasfaser, HRL (high return loss), Leiter