SSID (service set identification)

Service Set Identifications (SSID) sind Netzwerknamen von WLANs, die zur eindeutigen Identifizierung eines drahtlosen Netzwerks dienen und von allen an das WLAN angeschlossenen Stationen benutzt werden müssen. Sie können aus bis zu 32 alphanumerischen Zeichen bestehen.


SSIDs können WLANs mit mehreren Segmenten zugeordnet werden. Die Kennung ist für alle Stationen im Netz identisch, sie wird bei der Konfiguration festgelegt und in regelmäßigen Abständen vom Zugangspunkt in der Beacon-Periode an alle Stationen ausgesandt. Dadurch kann ein WLAN-Client einem bestimmten Netz oder Netz-Segment zugeordnet werden. Damit der Client das gewünschte Segment findet, versenden die Wireless Access Points (WAP) in regelmäßigen Abständen Management-Frames mit ihrer SSID. Andererseits können die Clients auch Anfragen versenden, um eine bestimmte SSID zu finden.

In der WiFi Protected Architecture (WPA) dient die SSID beim Pre-Shared Key (PSK) zur Bestimmung des TKIP-Schlüssels. Die erweiterte SSID ist die Extended Service Set Identification (ESSID), die in Infrastruktur-WLANs benutzt wird. Das sind WLANs, die mit einem oder mehreren Wireless Access Points (WAP) arbeiten. Daneben gibt es noch die Basic Service Set Identification (BSSID) für die einfachen Basic Service Sets (BSS), die als Ad-hoc-Netze ohne Wireless Access Points (WAP) arbeiten.

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Deutsch:
Englisch: service set identification - SSID
Veröffentlicht: 22.05.2014
Wörter: 197
Tags: #Wireless LAN
Links: AP (access point), Ad-hoc-Netz, Alphanumerik, Beacon-Periode, BSS (basic service set)