SSA (solid state array)

Ein Solid-State-Array (SSA) ist eine gegliederte Anordnung von mehreren Solid-State-Drives (SSD), auf die viele Server über das Speichernetz (SAN) zugreifen können. Der Vorteil solcher SSA-Arrays liegt in der einfachen Einbindung in vorhandene Speicherumgebungen. Bestehen SSD-Arrays ausschließlich aus Flash-Speichern, so spricht man von All-Flash-Arrays (AFA).


Die einzelnen SSD-Drives eines Storage-Arrays sind in einem Cabinet oder Rack untergebracht und werden von einem Controller gesteuert. Das Gestell enthält alle erforderlichen Komponenten wie Switches, Controller und weitere Komponenten.

Basierten SSD-Arrays früher auf RAMs, so sind heute die gängigen Speicherelemente Flash-Speicher, was zu der Bezeichnung Flash-Array geführt hat. Als Interface arbeiten SSA-Arrays mit Serial ATA (SATA) und mit Serial Attached SCSI (SAS).

Flash-Speicher-Array, Foto: hothardware.com

Flash-Speicher-Array, Foto: hothardware.com

Solid State Arrays (SSA) zeichnen sich durch geringste Latenzzeiten im Mikro- und Nanosekundenbereich aus und können für echtzeitnahe Transaktionen, für Online Transaction Processing (OLTP) und schnelle Stapelverarbeitung eingesetzt werden. SSA-Arrays reduzieren den administrativen Aufwand für die Verwaltung, den Test, die Analyse und die Speicherung der Daten.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Solid-State-Array
Englisch: solid state array - SSA
Veröffentlicht: 15.08.2018
Wörter: 167
Tags: #Storage-Komponenten
Links: All-Flash-Array, Array, Aufwand, Controller, Daten