SOA (safe operating area)

Die Safe Operating Area (SOA) ist der sichere Arbeitsbereich in dem Halbleiterbauelemente ohne Beschädigung betrieben werden können. Der SOA-Bereich spielt vorwiegend bei Leistungshalbleitern, bei MOSFETs, Thyristoren, bipolaren Transistoren und IGBTs eine wichtige Rolle und ist durch den maximalen Kollektorstrom, die Durchbruch- und Sperrspannung und die zulässige Verlustleistung mit der damit verbundenen thermischen Belastung festgelegt.

Die in der Safe Operating Area spezifizierten Werte berücksichtigen die verschiedenen Grenzbedingungen unter denen das entsprechende Halbleiter-Bauelement betrieben werden kann. Aus den SOA-Kennlinien lässt sich der zulässige Strom ablesen, der bei einer bestimmten Spannung durch das Halbleiter-Bauteil fließen kann. Wird diese Grenze überschritten, arbeitet der Transistor fehlerhaft. Zur Einhaltung der Safe Operating Area werden Leistungshalbleiter mit Schutzschaltungen ausgestattet, die dann greifen, wenn die Stromentnahme zu hoch ist oder die Sperrspannung überschritten wird. SOA-Schaltungen werden u.a. in Spannungsreglern, Netzteilen und Stromversorgungen eingesetzt.

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Deutsch:
Englisch: safe operating area - SOA
Veröffentlicht: 02.05.2013
Wörter: 144
Tags: #Aktive Bauelemente
Links: Area, IGBT (insulated gate bipolar transistor), Leistungshalbleiter, MOSFET (metal oxide semiconductor field effect transistor), Netzteil