SFP (small form-factor pluggable)

SFP-Interface-Module (Small Form-Factor Pluggable) sind miniaturisierte Gigabit Interface Converter (GBIC), Mini-GBIC. Es sind kleine kompakte Transceiver-Module mit Abmessungen von 8,5 x 13,4 x 56,5 mm, die als steckbare Ein-/Ausgangs-Module in Switches und Router von Gigabit-Ethernet und in Optical Network Units (ONU) von GPONs eingesetzt werden.


SFP-Module bilden die physikalische Schnittstelle zwischen dem Übertragungsmedium und Gigabit-Ethernet. SPF-Module gibt es für verschiedene Lichtwellenleiter und den in den optischen Fenstern spezifizierten Wellenlängen. Außerdem gibt es die SPF-Module auch für TP-Kabel und damit für alle gängigen GbE-Schnittstellen wie 1000Base-SX, 1000Base-LX, 1000Base-ZX und 1000Base-T. Sie können während des Betriebs ein- und ausgesteckt werden, sind also hot-swappable.

SFP-Modul für Lichtwellenleiter, Foto: Cisco

SFP-Modul für Lichtwellenleiter, Foto: Cisco

Mit den SFP-Modulen können in Verbindung mit TP-Kabeln Entfernungen von bis zu 100 m überbrückt werden, mit Multimodefasern bis zu 5 km und mit Monomodefasern bis zu 70 km. Bei Einsatz einer DSF-Faser beträgt die maximale Entfernung 100 km.

Bei 10-Gigabit-Ethernet heißen die entsprechenden Schnittstellenmodule XFP-Modul (10 Gigabit Small Form Factor Pluggable) und SFP+-Modul und bei 100-Gigabit-Ethernet CFP-Modul (100 Gigabit Small Form Factor Pluggable).

Informationen zum Artikel
Deutsch: SFP-Modul
Englisch: small form-factor pluggable - SFP
Veröffentlicht: 10.12.2016
Wörter: 174
Tags: #Gigabit-Ethernet
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