SFA (single-factor authentication)

Die Single-Factor Authentication (SFA) ist die klassische und am häufigsten benutzte Authentifizierungsmethode für einen gesicherten Zugang zu einem System, einem Netzwerk oder einer Website. Der Benutzer, der den Zugang herstellen möchte, benötigt nur einen einzigen Berechtigungsnachweis.


Neben der Ein-Faktor Authentifizierung gibt es die Two-Factor Authentication (2FA), die mit zwei Faktoren arbeitet, und die Multifactor Authentication (MFA), die drei Faktoren benutzt.

Was die Single-Factor Authentication angeht, so setzt diese auf Begriffe, die der Benutzer gut kennt. Beispielsweise werden der Benutzername und ein Passwort kombiniert. Diese Authentifizierungsfaktoren werden als Knowledge Factors bezeichnet, weil nur der Nutzer sie wissen kann. Knowledge-Based Authentication (KBA) ist ein weiteres Verfahren, bei dem der Benutzer eine persönliche Frage beantworten muss.

Durch biometrische Merkmale wie den Fingerabdruck, die Stimm- oder Iriserkennung kann die Single-Factor Authentication (SFA) zu einer sicheren Authentifizierung werden. Diese Authentifizierungsfaktoren werden als Inherence Factors bezeichnet, weil sie unveränderliche Merkmale des Nutzers sind.

Die durch die SFA-Methode erreichte Sicherheit resultiert auch aus der Sorgfalt mit der das Merkmal ausgewählt wird. Wird eine höhere Sicherheit gefordert, dann kann diese durch die Verfahren mit zwei oder mehr Faktoren erreicht werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: single-factor authentication - SFA
Veröffentlicht: 18.08.2016
Wörter: 189
Tags: #Sicherheit in der Informationstechnik
Links: 2FA (two-factor authentication), Authentifizierung, Benutzername, Biometrie, Fingerabdruckerkennung