SECAM (système en couleur à mémoire)

Die drei Farbfernsehstandards NTSC, PAL und SECAM unterscheiden sich primär in der Modulation der Farbsignale, wobei die Bildwiederholfrequenz und die Zeilenzahl national unterschiedlich sein können.

Das in Frankreich entwickelte SECAM-Verfahren arbeitet in der Farbdarstellung zeilensequenziell. In der ersten Zeile wird beispielsweise das Farbdifferenzsignal R-Y dargestellt, in der folgenden Zeile B-Y, gefolgt in der dritten Zeile wiederum von R-Y usw. In den Empfangseinrichtungen werden die Zeilen zwischenverzögert und in zwei aufeinander folgenden Zeilen dargestellt. Das bedeutet, dass zwei aufeinander folgende Zeilen identische Farbinformationen haben. Dies wird durch das verminderte Farbauflösungsvermögen des menschlichen Auges ausgeglichen.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied von SECAM ist das für die Farbsignale verwendete Modulationsverfahren. Der Farbträger hat eine Frequenz von 4,406 MHz bzw. 4,25 MHz.

SECAM moduliert das Chrominanzsignal in Frequenzmodulation.

Das SECAM-Vollbild entspricht in seiner Auflösung dem von PAL. Es hat 625 Zeilen, davon 576 sichtbare, und eine Bildwechselfreuqenz von 50 Halbbildern resp. 25 Vollbildern. Die Zeilenfrequenz entspricht daher mit 15,625 kHz, der des PAL-Fernsehstandards. Ebenso wie die anderen Fernsehstandards arbeitet SECAM mit dem Zeilensprungverfahren.

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Deutsch:
Englisch: système en couleur à mémoire - SECAM
Veröffentlicht: 10.11.2008
Wörter: 169
Tags: Fernsehen NT-Übertragung
Links: 576 Zeilen, Auflösung, Bildwiederholfrequenz, Chrominanz, Farbdarstellung