SDS (software defined storage)

Das softwaredefinierte Rechenzentrum, Software Defined Data Center (SDDC), setzt auf die Virtualisierung der Netzwerke und der verschiedenen Netzkomponenten. Sie umfasst das Software Defined Networking (SDN), die Computer- und Servervirtualisierung sowie das Software Defined Storage (SDS) mit der Speichervirtualisierung.


Die Speicherinfrastruktur wird durch das Software Defined Storage (SDS) gebildet. Über die Abstraktionsschicht werden die Hardware-Eigenschaften und das Speichermanagement voneinander getrennt. Die Speicher werden als eigenständige Ressourcen gehandelt, ebenso Speichernetze (SAN) und Direct Attached Storage (DAS). Die Speicher sind softwaremäßig skalierbar, große Speicherkapazitäten werden aus mehreren Speichersystemen gebildet.

Ein zentraler Aspekt des Software Defined Storage ist die Administration und das softwaregesteuerte Speichermanagement für die verschiedenen in Rechenzentren eingesetzten Speichermedien. Die Palette reicht von Flash-Speichern, über Solid-State-Drives (SSD) und Festplatten (HDD) bis hin zu Bandlaufwerken und die Systemverwalter sorgen dafür, dass die technischen Vorteile der verschiedenen Speichermedien in die Applikationen einfließen. Eine Erweiterung der Storage-Infrastruktur ist jederzeit möglich.

Damit die Anbieter und die Betreiber von Software Defined Storage nicht nur auf proprietäre Lösungen setzen müssen, hat die SNIA 2014 einen Standard-Entwurf für Software Defined Storage vorgelegt, der sich mit den Attributen, den Unterschieden und den Notwendigkeiten von Software Defined Storage beschäftigt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: SD-Speicher
Englisch: software defined storage - SDS
Veröffentlicht: 21.01.2016
Wörter: 199
Tags: #Storage-Konzepte
Links: Administration, administrator, Aspekt, Bandlaufwerk, DAS (direct attached storage)