SDP (software defined perimeter)

Software Defined Perimeter (SDP) ist ein von der Cloud Security Alliance (CSA) entwickeltes Sicherheits-Framework, das den Zugriff auf Ressourcen über die Identität steuert. Der SDP-Ansatz arbeitet mit einer Black Cloud um Systeme innerhalb des Perimeters zu verdecken, damit sie von Außenstehenden nicht beobachtet werden können.

Software-definierte Perimeter bernutzen für die Cyber Security einen Sicherheitsansatz, der netzwerkbasierte Angriffe minimiert und alle Klassifizierungsstufen von Cloud Services schützt. Kritische IT-Ressourcen werden in der schwarzen Cloud abgelegt, unabhängig davon, ob sich die Ressourcen in der Cloud, in einer demilitarisierten Zone (DMZ), auf einem Server in einem Rechenzentrum oder sogar in einem Anwendungsserver befinden.

Software Defined Perimeter fungieren als Vermittler zwischen internen Anwendungen und den Benutzern und ermöglicht nur dann den Zugriff auf Dienste, wenn die richtigen Kriterien erfüllt sind. Auf diese Weise können Unternehmen feststellen, welche Benutzer Zugriff auf welche Anwendungen haben. Das Verfahren erstellt einen nicht sichtbaren Bildinhalt und schützt vor Malware, Angriffen und anderen Bedrohungen und stellt den sicheren Zugriff auf netzwerkbasierte Dienste, Anwendungen und Systeme sicher. Software-basierte Perimeter verringern netzwerkbasierte Angriffe wie DoS-Attacken, Man-in-the-Middle-Angriffe, SQL-Injections oder Cross Site Scripting (XSS).

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Deutsch:
Englisch: software defined perimeter - SDP
Veröffentlicht: 24.04.2020
Wörter: 189
Tags: Comp.-Software
Links: Angriff, Anwendungsserver, Bedrohung, CSA (cloud security alliance), CS (cyber security)