SDDC (software defined data center)

Software Defined Data Center (SDDC) ist ein Ansatz mit dem die Virtualisierung der Hard- und Software-Ressourcen und der zur Verfügung gestellten IT-Dienste erweitert wird. In einem solchen Konzept geht es um die softwarebasierte Steuerung von virtuellen Rechenzentren (VDC) in dem alle infrastrukturellen Komponenten virtualisiert und als Dienste zur Verfügung gestellt werden.


Zu den Kernkomponenten eines Software Defined Data Center gehört die Computer- oder Servervirtualisierung, das Software Defined Networking (SDN) mit der Netzwerkvirtualisierung, Software Defined Storage (SDS) mit der Speichervirtualisierung und die Software für das Data Center Infrastructure Management (DCIM).

Ziel des Software Defined Data Center ist die Verbesserung der diversen Services für die Unternehmensbereiche und Fachabteilungen. Dies wird durch die zentrale Kontrolle der IT-Infrastruktur und das umfassende IT- und Service-Management erreicht. Wobei sich die Funktionalität der RZ-Komponenten an der Einbindung in das RZ-Management orientiert. Dabei ist sicherzustellen, dass die Netzkomponenten anfallende Anforderungen an die Rechenleistung, Datenraten und Speicherkapazitäten umfänglich erfüllen.

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Deutsch:
Englisch: software defined data center - SDDC
Veröffentlicht: 29.10.2015
Wörter: 159
Tags: #RZ-Infrastruktur
Links: Datenrate, DCIM (data center infrastructure management), Dienst, Netzwerkvirtualisierung, Rechenleistung