SAA (systems application architecture)

Die Systems Application Architecture (SAA) ist eine Sammlung ausgewählter Softwareschnittstellen, Konventionen und Protokolle, die den Rahmen für die Entwicklung konsistenter Anwendungen der wichtigsten IBM-Rechner-Umgebungen bilden.


Die Systemanwendungsarchitektur sieht vor allem für PS/2-Computer, die Systeme /3X und AS/400 sowie für Großrechner der Reihe /370 eine einheitliche Anwendungs-, Benutzer-, Entwickler- und Kommunikationsunterstützung vor. Der Integrationsaspekt wird hierbei nicht nur auf die technische Kommunikation beschränkt, sondern sieht auch einen gemeinschaftlichen Ansatz für eine Datenbankkonzeption vor.

Um dies zu erreichen, war im Rahmen der Kommunikationsunterstützung die Erweiterung der bisher ausschließlich synchron arbeitenden SNA-Architektur notwendig sowie eine Gliederung der obersten SNA-Funktionalschicht 7 mit dem Ziel der Erstellung, Übertragung und Verarbeitung eines aus mehreren, unabhängigen Teilen zusammengesetzten, elektronischen Dokumenten für jeden im Netz erreichbaren Partner.

SNA-Schichtenmodell und SAA-Funktionalitäten

SNA-Schichtenmodell und SAA-Funktionalitäten

Praktisch alle netzbezogenen Entwicklungen von IBM sind SAA-konform, besonders in dem Bereich des Common User Access (CUA). Eine Weiterentwicklung von SAA stellt der Networking Blueprint dar.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Systemanwendungsarchitektur
Englisch: systems application architecture - SAA
Veröffentlicht: 14.08.2006
Wörter: 157
Tags: #Offene Netze
Links: Apps, Architektur, AS/400 (application system 400), Blueprint, CUA (common user access)