Rolling-Code

Die Sicherheit von funkgestützten Zugangssystemen, wie sie in den Funk-Fernbedienungen für Kraftfahrzeuge oder Garagentore eingesetzt wird, wird durch spezielle Codierverfahren sichergestellt: Durch den Rolling-Code oder Wechselcode, den Jumping Code oder Hopping Code, oder durch den Billion Code.

Der Rolling-Code ist ein häufig in Funkfernbedienungen eingesetztes Codierverfahren, das zur Authentifizierung zwischen Handsender - beispielsweise Funkschlüssel - und Empfangseinrichtung eingesetzt wird. Der Rollcode arbeitet mit einer Codiertabelle, die reihum abgearbeitet wird. Beide, der Sender und der Empfänger haben identische Codiertabellen. Bei der ersten Authentifizierung benutzt der Sender die ersten Codezahlen aus der Codiertabelle. Bei der folgenden die folgende Codezahl in der Codiertabelle, usw. So wird die fest vorgegebene Codiertabelle Codewert für Codewert abgearbeitet.

Die Empfangseinrichtung reagiert nur auf die nächsten zu erwartenden Codezahlen, nicht auf eine zurückliegende, die bereits benutzt wurde. Ist die Codiertabelle vollkommen abgearbeitet, beginnt die Reihenfolge wieder von vorn. Daher auch die Bezeichnung Rolling-Code. Anders ist es beim Wechselcode, bei dem die Codezahl von einem Zähler abhängig ist.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Rolling-Code
Englisch: rolling code
Veröffentlicht: 03.12.2019
Wörter: 169
Tags: Autom.-Konzepte
Links: Authentifizierung, Code, Codewert, Codierung, Empfänger