Ressourcen-Management

Der Begriff Ressourcen-Management wird im verschiedensten Kontexten benutzt. So u.a. in der Virtualisierung, bei verteilten Datenbeständen, in ATM und in Zusammenhang mit der Cloud-Management-Plattform.


Beim Ressourcen-Management in ATM-Netzwerken geht es um die Verwaltung kritischer Netzwerk-Ressourcen, die in ATM mit speziellen Kontroll-Zellen verwaltet werden. Zwei kritische Ressourcen sind beispielsweise der Platz im Pufferspeicher und die verbleibende Übertragungs-Bandbreite. Entsprechende Vorkehrungen können durch eine Zuteilung der verfügbaren Netzwerk-Ressourcen und der Aufteilung des Verkehrsflusses unter Berücksichtigung der Service-Anforderungen getroffen werden. Die virtuellen Pfadverbindungen (VPC) spielen eine Schlüsselrolle im Ressourcen-Management, da bei einer Reservierung der Kapazitäten auf der VPC der Aufwand für die Einrichtung individueller virtueller Pfade (VCC) reduziert wird.

Das Ressourcen-Management von ATM wendet zwei Verfahren an. Beim ersten Verfahren trägt der ATM-Switch die Übertragungsrate in die ABR-Zelle, Available Bit Rate (ABR), ein, die er für die jeweilige virtuelle Verbindung unterstützt. Im zweiten Verfahren, dem Congestion Indicator, setzt der Switch ein Flag und zeigt damit eine aufgetretene Überlast an.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Ressourcen-Management
Englisch: resource management - RM
Veröffentlicht: 13.09.2018
Wörter: 166
Tags: #ATM-Konfigurationen
Links: allocation, ATM (asynchronous transfer mode), Aufwand, ABR (available bit rate), CI (congestion indicator)