Rasterung

Um auf monochromatischen Druckern Helligkeitsunterschiede drucken zu können, wird das zu druckende Halbtonpixel in einzelne Druckpunkte zerlegt. Ein Pixel besteht je nach Auflösung aus mehreren Druckpunkten, die einzeln angesteuert werden. Die Anzahl der Druckpunkte ist abhängig von der physikalischen Auflösung und der Rasterfrequenz.


Mit dieser Technik können Pixel durchaus aus 100 Druckpunkten bestehen; bei Belichtern für Druckschriften auch aus mehreren hundert. Das Auge integriert alle Druckpunkte zu einem Helligkeitseindruck.

Graustufen mit zehn Helligkeitswerten, umgesetzt in einer 3x3-Druckpunktmatrix

Graustufen mit zehn Helligkeitswerten, umgesetzt in einer 3x3-Druckpunktmatrix

Als Beispiel sei angenommen, dass ein Drucker ein Pixel aus 100 Punkten druckt. Soll ein Grauwert von 20 % gedruckt werden, dann wird jeder 5. Druckpunkt in schwarz gedruckt, somit besteht das Pixel aus 20 schwarzen Druckpunkten. Bei 50 % Grauwert wird jeder 2. Druckpunkt schwarz gedruckt. Sollen nur zehn Helligkeitsunterschiede dargestellt werden, dann besteht ein Rasterpunkt aus einer 3x3-Druckpunktmatrix. Mit einer solchen Matrix können zehn Helligkeitsstufen zwischen Weiß und Schwarz dargestellt werden.

Die Anzahl der Druckpunkte pro Pixel bestimmt somit die Auflösung und auch die Gradation. Bei 25 Druckpunkten lassen sich 25 unterschiedliche Grautöne drucken, bei 100 Druckpunkten sind es 100 Graustufen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Rasterung
Englisch: halftoning
Veröffentlicht: 31.12.2018
Wörter: 178
Tags: #Drucker #Grafik-Grundlagen
Links: Auflösung, Belichter, Drucker, Gradation, Graustufe