Rastergrafik

Der Begriff Rastergrafik besagt etwas über die Art der Darstellung. Rastergrafiken haben ein festes Raster, das in identische vertikale und horizontale Linien eingeteilt ist, wodurch sich quadratische Felder ausbilden. Jedes quadratische Feld entspricht einem Bildpunkt, der entsprechend einer Pixelgrafik einen digitalen Wert repräsentiert.


Bei der Rastergrafik erfolgt die Darstellung zeilenweise von links nach rechts und bildweise von oben nach unten, immer fortlaufend. Diese Darstellungsform hat den Vorteil, dass die Wiederholrate unabhängig ist vom Bildinhalt und man durch eine geeignete Bildwiederholfrequenz eine stabile, flimmerfreie Bilddarstellung erhält. Die Rasterdarstellung ist die häufigste Form der Darstellung auf Monitoren oder anderen Displays. Sie kann für alle Computergrafiken verwendet werden.

Pixelgrafik mit einer Farbtiefe von 24 Bit nach dem RGB-Farbmodell

Pixelgrafik mit einer Farbtiefe von 24 Bit nach dem RGB-Farbmodell

Rastergrafiken enthalten nur Rasterinformationen und keine Vektordaten. Jeder Bildpunkt kann in Schwarz-Weiß, in Graustufen oder in Farbe dargestellt werden. Rastergrafiken sind speicherintensiv und können durch verschiedene Kompressionsverfahren einer Datenreduktion unterzogen werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Rastergrafik
Englisch: raster graphics
Veröffentlicht: 17.01.2012
Wörter: 152
Tags: #Anwendungsprogramme #Grafik-Grundlagen
Links: Bildschirm, Bildwiederholfrequenz, Computergrafik, Datenreduktion, Digital