RRM (radio resource management)

Das Radio Ressource Management (RRM) umfasst alle Prozeduren für die Verwaltung der Funkressourcen in Mobilfunknetzen und WLANs. Nach dem RRM-Konzept sollen Funkressourcen nur dann zugeteilt werden, wenn sie benötigt werden. Da die Feldstärke der Funkressourcen großen Schwankungen unterliegt, ist gelegentlich eine Neuzuteilung erforderlich.

In Mobilfunknetzen wie GSM umfasst das Aufgabenspektrum des Radio Ressource Managements die Erstellung, Pflege und Freigabe von Kontroll- und Verkehrskanälen, die Steuerung der Funktionen für die Kontrollkanäle wie Associated Control Channels (ACCH), Broadcast Control Channel (BCCH), usw.), die Prüfung der Kanalqualität und die Handover-Funktionen.

In Long Term Evolution (LTE) werden mit der RRM-Technik die Interferenzen an den Zellenrändern durch die Inter-Cell Interference Coordination (ICIC) verringert. Ein autonomer Scheduler sorgt dabei für die optimale Verteilung der Bandbreite und der Versorgungsressourcen zwischen den Funkzellennutzern. Für WLANs hat sich die Arbeitsgruppe 802.11k mit dieser Thematik befasst und Empfehlungen für die Optimierung der Wartung und die Verbesserung der Leistungsfähigkeit von WLANs nach IEEE 802.11 erarbeitet. Es geht dabei um die Kanalauslastung, die Orchestrierung, die Verwaltung der Sendeleistung und die optimale Auswahl von Funkzugangspunkten.

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Deutsch:
Englisch: radio resource management - RRM
Veröffentlicht: 15.07.2016
Wörter: 184
Tags: Mobilfunknetze
Links: IEEE 802.11k, ACCH (associated control channel), Arbeitsgruppe, Bandbreite, BCCH (broadcast control channel)