RIMS (ranging and integrity monitor station)

Bei den navigationsbasierten Satellitensystemen mit denen die Ortungsgenauigkeit erhöht wird, dem Wide Area Augmentation System (WAAS) der Amerikaner, dem European Geostationary Overlay Service (EGNOS) der Europäer und dem Multi-Functional Satellite Augmentation System (MSAS) der Asiaten, werden mehrere geostationäre Satelliten und diverse Empfangsstationen auf dem Boden für die Berechnung der Korrektursignale benutzt. Die Empfangsstationen werden auch als Ranging and Integrity Monitor Station (RIMS) bezeichnet.


Um eine exakte Korrektursignalberechnung durchführen zu können, muss die Position der RIMS auf wenige Zentimeter genau bekannt sein. Egnos verwendet beispielsweise 34 RIMS, das Wide Area Augmentation System (WAAS) hingegen 25.

Die Empfangsstationen empfangen die Navigationssignale der Navigations-Satelliten des GPS-Systems, von Glonass und Galileo. Anhand der exakten Position und dem empfangenen Ortungssignal errechnet die Empfangsstation aus der Differenz ein Korrektursignal. Darüber hinaus errechnet die Empfangsstation die aus der Signalverzögerung beider GPS-Frequenzen die Fehler durch ionosphärische Störungen.

Die Korrekturdaten aller RIMS werden im zentralen Rechenzentrum zu verschiedenen Kurz- und Langzeitfehler berechnet.

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Deutsch:
Englisch: ranging and integrity monitor station - RIMS
Veröffentlicht: 18.09.2011
Wörter: 160
Tags: #Satelliten-Navigation
Links: EGNOS (European geostationary overlay service), Fehler, Galileo, GLONASS (global navigation satellite system), GPS (global positioning system)