Public-Key-Verfahren

Das Public-Key-Verfahren ist ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren zur Verschlüsselung und Entschlüsselung von Daten. Das Public-Key-Verfahren kann zur vertraulichen Kommunikation benutzt werden, aber auch für die digitale Signatur.

Bei diesem Verfahren werden zwei verschiedene Schlüssel verwendet: Der Public Key, der öffentlich zugänglich sein kann, und der Private oder Secret Key (SK), der geheim und nur dem Inhaber bekannt ist.

Prinzip der asymmetrischen Verschlüsselung

Prinzip der asymmetrischen Verschlüsselung

Da die beiden Schlüssel nicht voneinander ableitbar sind, kann ein Schlüssel öffentlich bekannt gegeben werden (Public Key). Die Verschlüsselung des Klartextes erfolgt durch den öffentlichen Schlüssel in Kombination mit einem mathematischen Algorithmus, die Entschlüsselung durch einen geheimen Secret Key.

Der in Public Key Systemen (PKS) erforderliche Rechenaufwand ist in Übertragungsrichtung relativ gering, in entgegengesetzter Richtung allerdings hoch. Eines der bekannten Public-Key-Verfahren ist das RSA-Verfahren.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Public-Key-Verfahren
Englisch: public key method
Veröffentlicht: 17.04.2008
Wörter: 140
Tags: #Verschlüsselung #Kryptografie
Links: Algorithmus, Daten, Digitale Signatur, Entschlüsselung, Geheimschlüssel