Projection-Mapping

Projection Mapping ist eine Mapping-Technik bei der Grafiken, Bilder oder Videos in 2D- oder 3D-Darstellung auf real vorhandene Objekte projiziert werden. Entscheidend ist dabei, dass sich die Projektion ausschließlich auf die Umrisse des Objektes bezieht, das sich zudem noch bewegen oder drehen kann. Die Abmessungen des Projektionsobjektes, die beliebig und unregelmäßig sein können, bilden die Begrenzungen für die Projektionsfläche.


Projection-Mapping sind multimediale Projektionen mit künstlerischen Effekten. Um Verzerrungen durch unregelmäßige Projektumrisse und gebogene oder gekrümmte Oberflächen zu korrigieren, werden die Objekte im Vorfeld der Arbeit fotografiert und den Künstlern für ihre Kreationen und Kompositionen zur Verfügung gestellt. Die Projektionsfläche wird vor dem Projection Mapping exakt bestimmt und in ihrer Form und Begrenzung festgelegt. Erst dann erfolgt die grafische Umsetzung, anschließend werden komplexe Interaktionen wie die Einblendung von Schriften oder Animationen berechnet. Die Kunstprojektionen werden mit spezieller Software und leistungsstarken Computern den Objektoberflächen und deren Begrenzungen angepasst.

Video-Mapping: Brandenburger Tor, Rosenmuster, Foto: holiday360.com

Video-Mapping: Brandenburger Tor, Rosenmuster, Foto: holiday360.com

Projection Mapping oder Video Mapping hat ein gewisse Ähnlichkeit mit Texture Mapping, mit dem Unterschied, dass Texture Mapping nicht mit einer abgegrenzten Projektionsfläche arbeitet. Projection Mapping wird bei Großereignissen, in Shows, Konzerten, bei Präsentationen, Sportveranstaltungen und in vielen anderen Ereignissen eingesetzt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Projection-Mapping
Englisch: projection mapping
Veröffentlicht: 31.10.2018
Wörter: 210
Tags: #Grafik-Grundlagen
Links: Animation, Bild, Computer, Grafik, Interaktion