Programmiersprache C

Die Programmiersprache C ist die derzeit gängigste imperative Programmiersprache. Bei den imperativen Programmiersprachen werden die einzelnen Anweisungen als Folge zusammengestellt, diese werden nacheinander ausgeführt lösen die Aufgabe. C hat den großen Vorteil maschinennah und damit sehr schnell zu sein, ohne dabei auf höhere Konzepte, z. B. Strukturierbarkeit, zu verzichten.


Die Programmiersprache C verwendet die gleichen Zahlenwerte, Adressen und Zeichen wie ein Computer. Der Befehlssatz ist auf elementare Befehle beschränkt, was der Verarbeitungsgeschwindigkeit zugutekommt. Komplexe Befehle müssen zusammengesetzt werden.

Diese Eigenschaft hat dazu geführt, dass ganze Betriebssysteme bis auf einen kleinen Assembler-Kern in der Programmiersprache C geschrieben werden. U. a. ist das Betriebssystem Unix auf diese Weise entstanden. Ein weiterer Vorteil der Programmiersprache C ist die relativ leichte Portabilität auf andere Rechner. Nachteilig wird von manchen die erschwerte Lesbarkeit (Write Only Language) der Programm-Listings empfunden. Die Programmiersprache C ist aus der Programmiersprache B und diese wiederum aus der Programmiersprache BCPL hervorgegangen und wurde erstmalig von Dennis Ritchie in den Bell Laboratorien für das Unix-Betriebssystem auf einer DEC PDP-11 implementiert.

Die Programmiersprache C verfügt über einen umfangreichen Sprachschatz und wird in der Systementwicklung und der Anwendungsprogrammierung eingesetzt. Das Betriebssystem Unix ist in der Programmiersprache C verfasst.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Programmiersprache C
Englisch: programming language C
Veröffentlicht: 06.05.2013
Wörter: 205
Tags: #Programmiersprache C, C++, C-Sharp
Links: Adresse, Anweisung, BCPL (basic combined programming language), Befehl, Befehlssatz