Prioritätensteuerung

Die Prioritätensteuerung ist ein Verfahren zur Bereinigung von Konflikten und zur Steuerung priorisierter Diensten. Bei der Prioritätensteuerung werden den einzelnen Stationen über die unterschiedlichsten Verfahren Prioritäten zugeordnet. Diese Prioritäten werden bei den Zugangsverfahren oder bei der Übertragung berücksichtigt.

Als Zugangsverfahren wird die Prioritätensteuerung u.a. im Demand-Priority-Verfahren in 100Base-VG, der Arbeitsgruppe IEEE 802.12 eingesetzt. Außerdem wird WLANs nach 802.11 in den diversen Verfahren des Interframe Space (IFS) mit Prioritätensteuerung gearbeitet.

Auch in Token-basierten Zugangsverfahren gibt es Bits für Prioritätsinformationen, über die die Prioritätensteuerung des nächsten Frei-Token erfolgt. Darüber hinaus ist der TCP-Header zu nennen, der mit dem Urgent Pointer eine Prioritätensteuerung für Dringlichkeitsdaten hat.

Aber nicht nur in den Zugangstechniken, den Diensten und Protokollen wird die Prioritätensteuerung eingesetzt, sondern auch bei der Zuteilung von Rechnerleistung. Dabei optimiert die Prioritätensteuerung die Leistungsverteilung durch Zuteilung der Rechenleistung.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Prioritätensteuerung
Englisch: parity control
Veröffentlicht: 28.03.2017
Wörter: 150
Tags: #Lokale Netze
Links: 100Base-VG, allocation, Arbeitsgruppe, Bit (binary digit), Demand-Priority-Verfahren