Policy-Management

Das Policy-Management umfasst alle aktiven Maßnahmen des Carriers oder Providers zur Regelung des Datenverkehrs unter dem Aspekt der Priorisierung und Zugangskontrolle.


Bei diesem Prozess, mit dem man die Netzlast und Engpässe plan- und berechenbar machen kann, kommt es zu statischen oder dynamischen Zuweisungen von Netzressourcen für Anwendungen, Server, einzelnen Anwendern oder Benutzergruppen in Abhängigkeit von der Auslastung des Netzes. Beim Policy-Management erstellt der Netzbetreiber einen Regelsatz mit den Policies für das Gesamtnetz oder für Subnetze in denen er den Anwendern, Anwendungen, Servern und Diensten eine Priorität zuordnet, die abhängig ist vom Verkehrsaufkommen und der Tageszeit. Diese Regeln werden in einem Policy-Management-Programm verwaltet und an die Netzwerkkomponenten übertragen, die diese Regeln über die Zugriffskontrollliste (ACL) interpretieren. Die Übertragung erfolgt u.a. mit dem Lightweight Directory Access Protocol (LDAP), mit Simple Network Management Protocol (SNMP) oder Telnet.

Das Policy-Management sollte auf vorhandene Verzeichnisdienste mit den IP-Adressen von Anwendern und Server zugreifen können.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Policy-Management
Englisch: policy management
Veröffentlicht: 28.11.2018
Wörter: 160
Tags: #Netzwerkmanagement-Koncepte
Links: Aspekt, Dienst, IP-Adresse, LDAP (lightweight directory access protocol), NB (Netzbetreiber)