Pfadsteuerung

Der Begriff Pfadsteuerung, Path Control (PC), wird in der SNA-Architektur, in ATM-Netzen, Mitteilungsnetzen und Speichernetzen benutzt. Bei der Pfadsteuerung geht es um die optimale Routenbestimmung, deren Steuerung und Verwaltung.


In Speichernetzen handelt es sich bei der Pfadsteuerung um eine Methode um Speichernetzen nach speziellen Bedürfnissen zu adressieren, indem man die Verwaltung der Kommunikationspfade ändert. Treten bei normalen Netzwerken Fehler im Leitweg auf, dann wird der Pfad erneut aufgebaut. Anders ist es bei Speichernetzen, da diese Netze fehlerfrei arbeiten sollten und Fehler in den Pfaden zum Absturz führen können. Außerdem geht es um kürzeste Recovery-Zeiten, die im Millisekunden-Bereich liegen sollten und damit wesentlich geringer sind als die von lokalen Netzen. Für Speichernetze gibt es mit Dynamic Multi-Pathing (DMP) eine automatische Pfadsteuerung, die in den redundant aufgebauten Verbindungswegen innerhalb von Sekundenbruchteilen ein Rerouting durchführt.

Neben der statischen Pfadsteuerung gibt es auch die Dynamic Path Control (DPC), die Änderungen in der Route unmittelbar aktualisiert und die auf Bandbreitenbedarf reagiert und dem entsprechenden Pfad die benötigte Bandbreite zuweist. Außerdem gibt es mit dem Dynamic Multi-Pathing (DMP) einen automatisch gesteuerten Prozess für die Pfadsteuerung in Speichernetzen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Pfadsteuerung
Englisch: path control - PC
Veröffentlicht: 04.10.2017
Wörter: 190
Tags: #ATM-Dienste
Links: Absturz, Bandbreite, DMP (dynamic multi-pathing), Fehler, Methode