Partialschwingung

Partialschwingungen sind sinusförmige Teilschwingungen, die summiert die Signalform bilden. Die Bezeichnung Partialschwingung wird synonym zu Harmonischen verwendet.


Die erste Partialschwingung entspricht der ersten Harmonische oder der Grundwelle, die zweite Partialschwingung der zweiten Harmonischen oder der ersten Oberwelle usw. Die Frequenzen der einzelnen Partialschwingungen stehen immer in einem ganzzahligen Vielfachen zueinander. Ist die Frequenz der ersten Partialschwingung 1 kHz, dann ist die der zweiten 2 kHz, die der dritten 3 kHz usw. Jede Partialschwingung kann mittels Fourier-Transformation von der zeitbezogenen Darstellung in eine frequenzmäßige transformiert werden.

Die Bezeichnung Partialschwingungen wird vorwiegend in der Akustik und bei Lautsprechern verwendet. Dabei handelt es sich um unerwünschte Schwingungen auf der Membranoberfläche. Das Phänomen tritt bei größeren Membranen auf und zeigt sich dadurch, dass sich auf der Membran Schwingungen mit einer anderen als der angeregten Frequenz ausbilden, die den abgestrahlten Klang störend beeinflussen können. Die Partialschwingungen können durch entsprechendes Membranmaterial reduziert werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Partialschwingung
Englisch: partial oscillation
Veröffentlicht: 22.03.2009
Wörter: 153
Tags: #Elektronik-Grundlagen #Lautsprecher
Links: Akustik, Fourier-Transformation, Frequenz, Harmonische, Kilohertz