Panda-Wegener-Verfahren

Um bei der Satellitenübertragung von analogem Fernsehen und Digital-TV möglichst wenig Bandbreite für die Tonübertragung zu benutzen, muss der in Frequenzmodulation modulierte Ton in seinem Frequenzhub komprimiert werden. Für diese senderseitige Kompression des Tonsignals und für die empfängerseitige Dekompression benutzt man das Panda-Wegener-Verfahren. Das Verfahren komprimiert den Frequenzhub und hat den Vorteil, dass sich die Tonunterträger nicht gegenseitig beeinträchtigen, wodurch Intermodulationsstörungen weitestgehend vermieden werden.

Gleichzeitig werden vor der Übertragung die hohen Frequenzen angehoben, was zur Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses (SNR) beiträgt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Panda-Wegener-Verfahren
Englisch: Panda-Wegener
Veröffentlicht: 22.11.2008
Wörter: 92
Tags: #Satelliten-Kommunikation #Modulationstechniken
Links: Bandbreite, Dekompression, Digital-TV, Fernsehen, Frequenz