PTZ-Kamera

PTZ steht für Pan, Tilt und Zoom, also für schwenken, kippen und zoomen und wird in der Technik der Überwachungskameras eingesetzt. PTZ-Kameras sind Netzwerkkameras für die Videoüberwachung, die, im Gegensatz zu fest ausgerichteten Kameras, auch für die Personenverfolgung eingesetzt werden können.


Neben der klassischen PTZ-Kamera gibt es als weitere Ausführungsform noch die PTZ-Dome-Kamera. Diese unterscheidet sich von der klassischen Ausführung dadurch, dass über der Videokamera ein kuppelförmiger Sichtschutz angebracht ist und dass der Drehwinkel der Videokamera rundum ist, also 360° beträgt. Das Kamera-Objektiv ist dem Überwachungsbereich angepasst und die Videokamera selbst ist dem Einsatzgebiet gemäß gegen Vandalismus oder vorsätzliche Beschädigungen geschützt.

PTZ-Dome-Kamera, Foto: kamera2000.com

PTZ-Dome-Kamera, Foto: kamera2000.com

Um den Fokus der Überwachungspersonen auf die kritischen Bereiche auszurichten, kann das Wiedergabefeld von PTZ-Kameras maskiert werden. Dies hat den Vorteil, dass Daten reduziert und der Blick der überwachenden Personen direkt auf die kritischen Bereiche gerichtet wird. In der Praxis wird die Schwenkbewegung automatisch ausgeführt und die Darstellung von Security-Personen überwacht. Was die Nachführung bei der Personenverfolgung betrifft, so kann diese automatisch erfolgen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: PTZ-Kamera
Englisch: pan tilt zoom - PTZ
Veröffentlicht: 06.10.2014
Wörter: 187
Tags: #Telekommunikation
Links: Daten, Netzwerkkamera, Videokamera, Videoüberwachung, Zoom