PSK (pre-shared key)

Der Pre-Shared Key (PSK) ist ein Passwortverfahren, das mit einem symmetrischen Verschlüsselungsschlüssel arbeitet. Pre-Shared Key wird u.a. in der WiFi Protected Architecture (WPA) eingesetzt und in WLANs, die ohne Radius-Server arbeiten, was in kleinen WLANs oder im Heimnetzen der Fall ist.

Beim Pre-shared Key muss der Anwender eine Passphrase eingeben, eine Buchstaben-Ziffern-Zeichen-Kreation, die zwischen 8 und 64 Buchstaben und Ziffern lang sein kann. In Verbindung mit der Service Set Identification (SSID) errechnet der Zugangspunkt (AP) daraus mittels Hashfunktion das Master Secret. Aus diesem Master Secret wird über Nonces (Number Used Once) - das sind einmalig benutzte Buchstaben- und Ziffernfolgen - ein individueller Schlüssel für das Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) gewonnen.

Um den Zugriff und die Zugriffsrechte von einzelnen Geräten besser kontrollieren und einschränken zu können, gibt es mit dem Private Pre-shared Key (PPSK) ein Zugriffsverfahren bei dem jedem einzelnen Gerät, beispielsweise im Internet of Things (IoT) - ein indiviudueller Netzwerkschlüssel zugewiesen wird.

Eingesetzt werden Pre-Shared Keys (PSK) im Temporal Key Integrity Protocol (TKIP), der Wired Equivalent Privacy (WEP) oder im Counter Mode with CBC-MAC Protocol (CCMP).

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Englisch: pre-shared key - PSK
Veröffentlicht: 08.10.2019
Wörter: 186
Tags: Netzwerk-Sicherheit
Links: AP (access point), CCMP (counter mode with CBC-MAC protocol), DGT (digit), Hashfunktion, IoT (Internet of things)