PMD (photonic mixer device)

Bekannte optische Bildsensoren arbeiten ein- oder zweidimensional. Beispiele hierfür sind die verschiedenen O/E-Wandler, CCD-Sensoren und CMOS-Sensoren.

In der Robotertechnik, der Mess- und Automatisierungstechnik und nicht zuletzt in der Automotive-Technik besteht allerdings ein steigender Bedarf an dreidimensionalen Lichtsensoren, bekannt als Photomischdetektoren. Der PMD-Sensor (Photonic Mixer Device) ist ein solcher Sensor, der neben den Helligkeitsinformationen auch die Entfernung von Objekten erfasst.

PMD-Sensor für 3D-Aufnahmen, Foto: ifm efector inc

PMD-Sensor für 3D-Aufnahmen, Foto: ifm efector inc

Wie beim Radar bestimmt ein PMD-Sensor über die Reflexion eines ausgesendeten Signals an einem Objekt, dessen Entfernung. Das benutzte Verfahren bei dem der PMD-Sender intensitätsmoduliertes Licht oder Infrarotlicht abstrahlt und damit die zu vermessende Szene beleuchtet, ist Time of Flight (TOF). Das vom 3D-Objekt oder der entsprechenden Szene zurückgestreute und um die Laufzeit verzögerte Lichtsignal, trifft auf den PMD-Sensor, der das empfangene Lichtsignal in einer PMD-Matrix als Ladungsbild entfernungsselektiv dargestellt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: PMD-Sensor
Englisch: photonic mixer device - PMD
Veröffentlicht: 07.02.2012
Wörter: 143
Tags: #Sonstige Bauelemete
Links: Automotive-Technik, Bildsensor, CCD (charge coupled device), CMOS-Sensor, Infrarot