PICC (proximity integrated circuit card)

Proximity Integrated Circuit Card (PICC) ist eine generische Bezeichnung für kontaktlose Chipkarten wie die RFID-Karte, die in unmittelbarer Nähe (Proximity) eines Kartenlesegerätes für Zahlungszwecke benutzt werden. Es handelt sich dabei um eine passive Chipkarte, die ihre Energie über induktive Kopplung aus der Proximity Coupling Device (PCD), das ist das RFID-Lesegerät, bezieht. Solche PICC-Karten arbeiten wie die meisten passiven RFID-Tags auf 13,56 MHz.


Proximity-Karten sind unter ISO 14443 standardisiert, sie arbeiten mit Chips und LC-Kreisen und haben keine eigene Energieversorgung. Diese erfolgt durch Aufladung der Kapazität des LC-Kreises über die HF-Kopplung zwischen Lesegerät und PICC-Karte. Zu diesem Zweck befinden sich im Lesegerät und auf der PICC-Karte LC-Schaltungen, die auf eine gemeinsame Frequenz abgestimmt sind. Mit der in der Kapazität gespeicherten Energie wird der Chip versorgt und kann die gewünschten Informationen aktivieren.

Die verschiedenen kontaktlosen Chipkarten

Die verschiedenen kontaktlosen Chipkarten

Die Datenübertragung zwischen Lesegerät und PICC-Karte erfolgt im Wiegand-Protokoll. Die Informationen wird durch kapazitive oder ohmsche Belastung des LC-Kreises erzeugt. Dies führt zu einer Änderung des Absorptionsverhaltens, was vom Lesegerät erkannt wird.

Informationen zum Artikel
Deutsch: PICC-Karte
Englisch: proximity integrated circuit card - PICC
Veröffentlicht: 23.04.2013
Wörter: 181
Tags: #Speicherkarten
Links: Chip, DÜ (Datenübertragung), Frequenz, ICC (integrated circuit card), Information