PHIGS (programmers hierarchical interactive graphics system)

Die Programmierung von Grafiksystemen sollte geräteunabhängig erfolgen, damit die Anwendungssoftware auf andere Grafiksysteme portiert werden kann. Das von der internationalen Standardisierungs-Organisation (ISO) standardisierte Programmers Hierarchical Interactive Graphics System (PHIGS) unterstützt ebenso wie das grafische Kern-System (GKS), die geräteunabhängige Anwendungsprogrammierung grafischer Systeme.


Mit PHIGS können verschachtelte hierarchische Strukturen definiert werden. PHIGS besteht aus zwei Subsystemen für die Datendefinition und die Datendarstellung und verwaltet einen Datenspeicher für das Erstellen von Grafikstrukturen. Wobei eine Grafikstruktur verschiedene Grafikelemente wie Polygone, Punkte, Texte und grafische Attribute wie Linienart, Farbe, Linienbreite usw. umfasst und andere Strukturen aufrufen kann. Dadurch werden die hierarchische Strukturierung von Daten, Vererbung von Attributen und die Darstellung von Instanzen möglich. Das Strukturkonzept vereinfacht die Programmierung und verringert die für Grafiken benötigte Datenmenge.

PHIGS ist für 3D-Grafiken konzipiert und bietet diverse Funktionen für Beleuchtungsmodelle und verfeinerte Darstellungen für Kurven und Flächen.

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Deutsch:
Englisch: programmers hierarchical interactive graphics system - PHIGS
Veröffentlicht: 23.04.2013
Wörter: 152
Tags: #Betriebssysteme
Links: 3D-Grafik, Anwendungsprogramm, Attribut, Beleuchtungsmodell, Daten