PFC (priority flow control)

Bei Fibre Channel over Ethernet (FCoE) gibt es mehrere Protokolle, die die fehlerfreie Übertragung in dem dafür konzipierten Converged Enhanced Ethernet (CEE) sicherstellen. Diese Protokolle werden von Arbeitsgruppen in IEEE 802.1 im Rahmen des Data Center Bridging (DCB) behandelt. So entwickelt die Arbeitsgruppe 802.1Qbb das Priority Flow Control (PFC), das im Lossless Ethernet, dem Converged Enhanced Ethernet (CEE), die Prioritäten zwischen den verschiedenen, auf CEE arbeitenden Protokollen vergibt.


Priority Flow Control ist eine prioritätsbasierte Flusskontrolle, die verschiedene Prioritäten zwischen 0 und 7 benutzt, über die verschiedene Protokolle und Benutzer zugeordnet werden können. Die Protokolle können in Gruppen zusammengefasst und diesen Gruppen können unterschiedliche Bandbreiten zugeordnet werden, was allerdings von der Enhanced Transmission Selection (ETS) vorgenommen wird, einem weiteren auf Lossless Ethernet arbeitenden Protokoll.

Für die Realisierung von Lossless Ethernet kann das PFC-Protokoll gleichzeitig acht separate logische Links über den gleichen physikalischen Link erstellen. Dadurch können bestimmte Verkehrstypen angehalten andere hingegen können weiterfließen. Dieser Pausenmechanismus basiert auf den erwähnten Prioritäten. Entscheidend ist, dass die PFC-Übertragung eine verlustfreie Option hat, bei der keine Dropouts auftreten.

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Deutsch:
Englisch: priority flow control - PFC
Veröffentlicht: 12.11.2010
Wörter: 183
Tags: #RZ-Infrastruktur
Links: Arbeitsgruppe, Bandbreite, CEE (converged enhanced Ethernet), DCB (data center bridging), ETS (enhanced transmission selection)