PC (point code)

SS7-Netze benutzen Adressierungsinformationen um den Ruf von einem Netzknoten zum folgenden durch das Netzwerk zu routen. Das eigentliche Adressierungs-Schema basiert auf einer logischen Adresse, die jeden einzelnen SS7-Knoten identifiziert, einschließlich der Service Switching Points (SSP), der Signalling Transfer Points (STP) und der Signalling Control Points (SCP).


Die logischen Adressen nennt man Point Codes (PC). Sie sind in der dritten Schicht des Protokollstacks der SS7-Signalisierung angesiedelt. Die Point Codes werden in Verbindung mit dem Circuit Indentification Code (CIC), der Rufnummer des Rufenden und des Angerufenen für die Verarbeitung und Weiteleitung benutzt.

Bei den Point Codes (PC) in SS7-Netzen unterscheidet man zwischen Adjacent Point Code (APC), Destination Point Code (DPC) und Originating Point Code (OPC). Es gibt verschiedene Point-Code-Formate, so den ANSI Point Code und den ITU Point Code. Nach ANSI besteht ein Point Code aus drei Oktetts von jeweils 8 Bit, also aus insgesamt 24 Bit. Die logische Adresse ist unterteilt in drei einzelne Sektionen, die durch Punkte voneinander getrennt sind. Die erste Sektion kennzeichnet das Netzwerk, die zweite den Cluster, das sind die logischen Gruppen der Netzwerkknoten, und die dritte die an die Cluster angeschlossenen Mitglieds-Knoten. Der entsprechende ANSI Point Code könnte folgende Struktur haben: 15.55.20.

Das ITU-Format ist geringfügig anders. Ebenso wie das der ANSI besteht die logische Adresse aus drei Datenfeldern, die allerdings in der Anzahl der Bits differieren können. Das erste Datenfeld kennzeichnet den geografischen Bereich, das zweite Datenfeld steht für die Netzkennung und das dritte Datenfeld für die Signalling Point Identifier (SPID).

Informationen zum Artikel
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Englisch: point code - PC
Veröffentlicht: 22.04.2013
Wörter: 253
Tags: #Weitverkehrsnetze
Links: Adresse, ANSI (American national standards institute), APC (adjacent point code), Bit (binary digit), CIC (circuit indentification code)