precision adaptive subband coding (PASC)

Precision Adaptive Subband Coding (PASC) ist ein auf MPEG basierendes Datenreduktionsverfahren, das in der Digital Compact Cassette (DCC) eingesetzt wird. Ziel des PASC-Verfahrens ist es, digitalisiertes Audio in CD-Klangqualität auf Audiobändern zu speichern.

Dies erreicht PASC durch eine Optimierung zweier Faktoren, die das Hörvermögen bestimmen: Der erste in PASC berücksichtigte Effekt ist die Hörschwelle. Die Hörschwelle ist die Lautstärke, bei der das menschliche Hörvermögen überhaupt erst einsetzt. Sie ist frequenzabhängig und dadurch gekennzeichnet, das das Hörvermögen bei mittleren Frequenzen empfindlicher ist als bei tiefen oder hohen. PASC berücksichtigt dies, indem es nur Töne oberhalb der Hörcharakteristik bearbeitet.

Der zweite Effekt ist die Lautstärke, die im Empfinden einer gewissen Dynamik unterliegt und die Hörschwelle verändert. Das bedeutet, dass bei lauteren Tönen die Hörschwelle automatisch ansteigt. Diese Dynamisierung der Hörschwelle wird in PASC ebenfalls berücksichtigt.

Das PASC-Verfahren ist höchst effizient, es benötigt bei gleicher Tonqualität nur ein Viertel der Bitrate gegenüber der Pulscodemodulation (PCM). PASC setzt auf den MPEG-Standard und hat eine Bitrate von 384 kbit/s.

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Deutsch:
Englisch: precision adaptive subband coding - PASC
Veröffentlicht: 13.03.2012
Wörter: 192
Tags: Audiokompression
Links: Audio, Bitrate, digital compact cassette (DCC), Dynamik, Frequenz