P3P (platform for privacy preferences project)

Das P3P-Protokoll (Platform for Privacy Preferences Project) vom World Wide Web Consortium (W3C) wird den Anforderungen an die personalisierten Internet-Angebote und den Forderungen nach einem entsprechenden Datenschutz gerecht. Personifizierte und benutzerorientierte Angebote bergen die Gefahr, dass persönliche, dem Datenschutz unterliegende Daten für Werbezwecke und Benutzerangebote missbraucht werden. Das P3P-Protokoll verbindet die widersprüchlichen Forderungen miteinander und bietet dem Benutzer Datenschutz für seine persönlichen Daten, wenn er Webseiten aufruft.


Mit P3P können Websites auf einfache Weise ihre Privacy Policy nach einem einheitlichen Schema ausdrücken. Dieses wird beim User ausgewertet und informiert den Surfer, wenn Websites Daten anfordern, beispielsweise per Pop-up-Menü über Zweck, Umfang und Dauer der Speicherung. Auf ähnliche Art und Weise informiert es über Cookies oder andere Informationen, die Sites speichern. Der Nutzer kann damit leichter entscheiden, ob er die Website unter den gegebenen Bedingungen besuchen möchte und welche Funktionen er dort in Anspruch nimmt.

Spezielle P3P-Anwendungen sollen registrieren, welche Informationen man unter welchen Bedingungen herausgegeben hat, und damit beim Management der eigenen personenbezogenen Daten helfen.

Mit P3P als universellem, technischem Standard ist es möglich, weltweit im Internet die Datenschutz-Policies für die Nutzer transparent zu machen. Die Nutzer hätten damit eine größere Kontrolle darüber, was mit ihren persönlichen Daten geschieht.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: platform for privacy preferences project - P3P
Veröffentlicht: 30.03.2008
Wörter: 222
Tags: #Netzwerk-Sicherheitskonzepte
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