Optoclip

Neben den festen Verbindungen von Lichtwellenleitern, die durch die Spleißtechniken geprägt sind, und den LwL-Steckverbindern, gibt es noch eine Verbindungstechnik für die schnelle, problemlose Konfektionierung. Diese Technik ist gedacht für den Einsatz im Feld.

Der Optoclip der Firma Huber und Suhner ist eine Stecker-Buchsen-Kombination, die ohne Kleber auskommt. Den Herstellerangaben zufolge soll der Optoclip die Qualitätsmerkmale von Spleißen haben. Der Optoclip basiert im Wesentlichen auf einer einzigartigen Zentriertechnik, bei der die Glasfasern mit geringster Toleranz zueinander justiert werden.

Optoclip, Foto: Huber + Suhner

Optoclip, Foto: Huber + Suhner

Bei der Konfektionierung des Optoclips werden die Fasern mit einem speziellen Werkzeug gebrochen, geschliffen und poliert. Die Genauigkeit soll die von LwL-Steckern übertreffen. Dies spiegelt sich auch in den Werten für die Einfügungsdämpfung wider, die typischerweise bei Monomodefasern bei Werten unter 0,1 dB liegt und bei Multimodefasern 0,1 dB betragen soll. Die Rückflussdämpfung liegt bei mindestens 55 dB und typischerweise bei 65 dB.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Optoclip
Englisch: optoclip
Veröffentlicht: 09.10.2005
Wörter: 151
Tags: LwL-Stecker
Links: Dezibel, Einfügungsdämpfung, Genauigkeit, Glasfaser, Lichtwellenleiter (LwL)