Opera

Opera ist ein Web-Browser von Opera Software ASA aus Oslo in Norwegen. Der Browser ist seit der Version 8.5 vom September 2005 kostenlos und ohne Firmenwerbung erhältlich.


Die Versionen von Opera

Im September 1996 erschien Opera 2.0 als erste öffentliche Version, seit September 2009 ist Opera 10.0 erhältlich. Opera arbeitet auf einer Reihe von PC-Betriebssystemen, Mobiltelefonen und anderen Endgeräten. Neben den Versionen für Microsoft Windows, Apple Mac OS X, Linux, FreeBSD und Solaris kam 2005 die erste Version von Opera Mini für MIDP-kompatible Mobiltelefone und PDAs heraus. Für Pocket PC und Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Mobile, Symbian OS und Linux wird Opera Mobile angeboten.

Screenshot vom Opera-Browser

Screenshot vom Opera-Browser

Zusammen mit Nintendo entstand der Nintendo-DS(i)-Browser, mit dem sich Websites von der Spielekonsole aufrufen lassen. Auch für die Nintendo-Konsole Wii ist eine Variante von Opera erhältlich. Für das Non-Profit Projekt One Laptop der Child (OLPC) entstand ebenfalls eine Version von Opera. Weitere Varianten von Opera sind für Settop-Boxen, Internettelefonie, Navigationsgeräte oder Haushaltsgeräte vorgesehen.

Opera besteht aus den Bestandteilen Browser, E-Mail-Client und Dragonfly.

Der Opera-Browser

Als Vorbild für andere gängige Browser arbeitet Opera seit der ersten Version mit Tabs, die mehrere Websites gleichzeitig geöffnet halten. Eine veränderbare Tab-Leiste blendet Miniaturen der geöffneten Webseiten ein, die per Mausklick aktiviert werden können. Beim Öffnen eines neuen Tabs präsentiert eine Schnellwahl die bevorzugten Websites eines Anwenders. Nach einem Absturz des Rechners wird die Anwendung automatisch neu gestartet und alle Tabs wieder hergestellt.

Die Websites werden mit der plattformunabhängigen Rendering-Egine Presto, die auch das Document Object Model (DOM) des W3C unterstützt, dynamisch dargestellt. Ein Seiten-Zoom von 20 % bis 1.000 % präsentiert die Websites in der gewünschten Größe. Beim Verfassen von Beiträgen in Foren oder Blogs markiert die integrierte, mehrsprachige Rechtschreibhilfe mit der Engine von OpenOffice die womöglich falsch geschriebenen Worte. Die Kontaktdaten anderer User lassen sich in einem Adressbuch sammeln, ebenso Notizen und Kommentare zu einzelnen Websites.

Unerwünschte Pop-up-Menüs oder Plug-Ins lassen sich blockieren, Bilder auch vorübergehend ausblenden. In der Standardeinstellung werden alle Pop-Ups blockiert, die aus einer anderen Quelle stammen als die vom Anwender aufgerufene Website.

Opera Mail

Opera verfügt über einen integrierten E-Mail-Client, der die Nachrichten des Anwenders in einer zentralen Liste verwaltet und mit allen IMAP- oder POP-Diensten zusammenarbeitet. Der Anwender kann Filter für bestimmte Absender oder die Historie einer Korrespondenz anlegen.

E-Mails werden im Rich-Text-Format oder in der Hypertext Markup Language (HTML) verschickt. Mit Opera Unite lassen sich auch Dateien ohne den Umweg über eine Website versenden und empfangen. Aus dem Browser lassen sich Multimedia-Inhalte anzeigen oder Musik streamen.

Opera Link eignet sich zur Synchronisation von Daten zwischen mehreren Geräten. Übernommen werden Lesezeichen, Suchmaschinen-Einstellungen und die Adressen der besuchten Websites. Mit Opera 10 wurde Opera Unite freigegeben, um einen Web-Server direkt aus dem Browser zu starten.

Opera Dragonfly

Opera Dragonfly ist ein unter einer Open-Source BSD-Lizenz veröffentlichtes Entwickler-Tool, um DOM-Elemente oder JavaScript-Code zu untersuchen und die Auswirkungen von Cascading Style Sheets (CSS) auf einzelne DOM-Elemente zu erkennen. Für Opera Dragonfly 1.0 sind eine verbesserte Behandlung von JavaScript Threads, die Überwachung von XHR- und HTTP-Code und eine übersichtlichere Oberfläche vorgesehen.

http://www.opera.com

Informationen zum Artikel
Deutsch: Opera
Englisch: Opera
Veröffentlicht: 08.04.2012
Wörter: 537
Tags: #Browser
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