Online-Kartendienst

Online-Kartendienste erstellen zwei- und dreidimensionale geografische Darstellungen. Sie werden auch Planeten-Browser genannt und erstellen ein geografisches Ordnungssystem über den Planeten Erde.


Bei den Online-Kartendiensten spielt weniger die zwei- oder dreidimensionale Darstellung die entscheidende Rolle, sondern vielmehr das Ordnungssystem in dem Stadtpläne, Landkarten und Satellitenfotos mit Navigationsdaten zu globalen Infrastrukturen zusammengefügt werden. Die geografischen Metadaten können mit der Geographic Markup Language (GML) zwischen verschiedenen Systemen ausgetauscht werden. Die Auszeichnung der Landkarten mit Texten erfolgt mit der Keyhole Markup Language (KML), einer XML-basierten Auszeichnungssprache für zwei- und dreidimensionale geografische Darstellungen.

Bekannte Beispiele für solche Online-Kartendienste sind Google Maps, Microsofts Virtual Earth, der 3D-Globus NASA Worldwind und der 2D-Kartendienst von Yahoo.

Satellitenaufnahme von Berlin-Mitte mit markierten Denkmälern, GoogleEarth

Satellitenaufnahme von Berlin-Mitte mit markierten Denkmälern, GoogleEarth

Diese Planetenbrowser sind für die Menschen ein Ordnungs- und Navigationssystem und bilden die Schnittsstelle zwischen der realen und einer virtuellen Welt. Sie sind geografische Informationssysteme (GIS) bei denen besonderer Wert auf die Präsentation gelegt wird und bilden in Kombination mit Ortungsinformationen die Basis für das Geoweb.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Online-Kartendienst
Englisch: online map
Veröffentlicht: 05.09.2018
Wörter: 170
Tags: #Browser
Links: Earth (energy aware radio and network technologies), Erdung, Geografisches Informationssystem, Geoweb, GML (geographic markup language)