Online-Banking

Online-Banking, Electronic Banking (E-Banking) oder Home-Banking umfasst alle elektronischen Bankgeschäfte zwischen Bankkunde und Kreditinstitut. Online-Banking nutzt die elektronischen Kommunikationseinrichtungen und -netze und setzt eine Online-Verbindung voraus. In der Regel erfolgen die Finanztransaktionen von einem Personal Computer (PC) aus über das Internet.


Aus Sicherheitsgründen wird beim Online-Banking statt des Hypertext Transfer Protocols (HTTP) das mit Sicherheitsmechanismen ausgestattete HTTPS-Protokoll für die Online-Übertragung benutzt. Erfolgt die Transaktion von einem Smartphone, einem Tablet-PC oder einem mobil eingesetzten Notebook aus, spricht man von Mobile Banking (M-Banking).

Das Online-Banking kann mittels persönlicher Identifikationsnummer ( PIN) und Transaktionsnummer (TAN) ausgeführt werden. Neben diesem PIN/TAN-Verfahren wurde vom deutschen Bankenverband das Home Banking Computer Interface (HBCI) als Standard für Finanztransaktionen eingeführt, mit dem gesicherte Transaktionen durchgeführt werden können. Zum Datenschutz stützt sich das Online-Banking in Europa auf HBCI, dagegen wird in den USA der Open Financial Exchange (OFX) benutzt.

Zu den geschäftlichen Transaktionen zwischen Privatkunden und Kreditinstitut gehören die Kontoauskunft, Einzel- und Dauer-Überweisungen, Auslistungen der Transaktionen, der Aktienhandel usw. Kritische Parameter liegen in der Netzwerksicherheit, die durch Verschlüsselung den unberechtigten Zugang sowie die Manipulation von Daten verhindert.

Im Gegensatz zu HBCI und OFX, die für das Online-Banking zwischen Privatkunden und Geldinstituten entwickelt wurden, ist der Banking Communication Standard (BCS) ein Standard für Finanztransaktionen zwischen den Geld- und Finanzinstituten.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Online-Banking
Englisch: online banking
Veröffentlicht: 04.01.2013
Wörter: 225
Tags: #Geldverkehr
Links: BCS (banking communication standard), Daten, Datenschutz, HBCI (home banking computer interface), Homebanking