OSA (open systems architecture)

In der Telekommunikation beschreibt eine Open Systems Architecture (OSA) eine offene, herstellerneutrale Systemarchitektur, die sich an Standards und bekannten Modellen wie dem der Open System Interconnection (OSI) orientiert.


Eine offene Systemarchitektur ist ein in Schichten aufgebautes, hierarchisches strukturiertes Kommunikations- oder Datenverarbeitungssystem. Eine solche Architektur unterstützt das Design, die Entwicklung, Installation, den Betrieb und die Wartung auf den verschiedenen Hierarchieebenen. Wobei jede Ebene von eigenen Zugriffsfunktionen der darüber liegenden Ebene gesteuert wird. Darüber hinaus kann jede Ebene für sich implementiert werden, ohne die anderen zu beeinträchtigen, was zur Verbesserung der gesamten Leistungsfähigkeit beiträgt. Auch können Funktionen modifiziert und werden, ohne dass das angeschlossene Equipment oder die benutzten Protokolle ausgetauscht werden müssten. So kann beispielsweise in einem Kommunikationssystem die Bitübertragungsschicht ohne Beeinträchtigung der anderen Schichten von Kupfer-basierten Kabeln auf Lichtwellenleiter umgerüstet werden.

Da eine Open Systems Architecture standardkonform aufgebaut ist, können alle standardkonformenen Geräte der verschiedensten Hersteller angeschlossen werden.

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Deutsch:
Englisch: open systems architecture - OSA
Veröffentlicht: 12.01.2012
Wörter: 161
Tags: #Offene Netze
Links: Architektur, Bitübertragungsschicht, Kabel, Kommunikationssystem, LwL (Lichtwellenleiter)