ORM (object relational mapping)

Object Relational Mapping (ORM) ist eine Programmiertechnik zur Konvertierung von Daten zwischen relationalen Datenbanken und objektorientierten Programmiersprachen. Mit der ORM-Technik können Objekte auf die Strukturen einer relationalen Datenbank abgebildet werden.


Mit Object Relational Mapping können Daten zwischen inkompatiblen Systemen mit objektorientierten Programmiersprachen konvertiert werden. Man kann auf Objekte aus unterschiedlichen Datenquellen zugreifen und sie verändern, selbst dann, wenn sich die Datensenken, die sie empfangen, und die Anwendungen, in denen sie eingesetzt werden, verändern. Basierend auf der Abstraktion verwaltet ORM die Abbildungsdetails zwischen einer Reihe von Objekten und den zugrunde liegenden relationalen Datenbanken, XML-Repositories oder anderen Datenquellen und Datensenken, während es gleichzeitig die sich oft ändernden Details der zugehörigen Schnittstellen vor Entwicklern und dem von ihnen erstellten Code verbirgt.

Da sich die relationalen Formationen nicht immer 1:1 mit den objektorientierten Strukturen verbinden lassen, ist dies ein Ansatz für Tools, die ein ORM-Mapping unterstützen. Neben kommerziellen Tools wie Oracle Toplink ist Hibernate eines der bekanntesten und am weitesten entwickelten Persistenz-Frameworks, das als Open Source zur Verfügung steht. Dessen Einsatz ermöglicht es nicht nur die Anbindung an die meisten relationalen Datenbanken sondern es werden dabei auch die Clusterfähigkeit, das Caching und das Session-Management berücksichtigt.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: object relational mapping - ORM
Veröffentlicht: 05.04.2020
Wörter: 203
Tags: #Datenbanken
Links: Abstraktion, Caching, Code, Daten, Datenquelle