OPS (open pluggable specification)

Die Open Pluggable Specification (OPS) wurde 2010 von Intel eingeführt, und zwar als Standard für die Systemarchitektur zwischen Signage-Displays und Media-Playern. Es ist eine integrierte modulare DS-Media-Player-Lösung, die über eine standardmäßige interne Steckerschnittstelle mit dem Anzeigefeld verbunden ist.


Durch die OPS-Schnittstelle wird die Entwicklung von digitalen Signage-Geräten standardisiert und deren Installation und Bedienung wesentlich vereinfacht. Die steckbaren Media-Player-Module sind äußerst kompakt und können über das OOB-Management, Out-of-Band (OOB), ferngesteuert werden. Durch die Standardisierung können Signage-Displays mit einem schmalen Slot ausgestattet werden, in den Mediaplayer oder kleine Computer herstellerübergreifend eingeschoben werden können. Die OPS-Spezifikationen sehen eine Slotgröße von 200 x 119 x 30 mm vor. Des Weiteren spezifiziert der OPS-Standard für die Signalübertragung die HDMI-Schnittstelle mit einem 80-poligen JAE-Stecker. Dadurch wird die Kommunikation, Geräteinstallation, Nutzung, Wartung und Aufrüstung weiter vereinfacht.

OPS+ ist eine verkleinerte Variante der OPS-Version. Diese Ausführung ist um 20 mm kürzer als die Standardversion. Sie hat außerdem ein verbessertes thermisches Design, ist optimiert für interaktive Whiteboards, kommerzielle Signage-Displays, Kiosksysteme, Großdisplays und einiges mehr, und verfügt zudem über einen zweiten Hochgeschwindigkeitsstecker. OPS+ hat eine höhere Bandbreite und kann Signage-Displays mit der extrem hohen Auflösung nach dem 8K-Standard unterstützen. Die OPS-Nachfolgetechnik ist Smart Display Module (SDM).

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Deutsch:
Englisch: open pluggable specification - OPS
Veröffentlicht: 15.07.2018
Wörter: 216
Tags: #Displays
Links: 8K-Standard, Auflösung, Bandbreite, Computer, Digital