OIC (optical integrated circuit)

Ein Optical Integrated Circuit (OIC) ist eine integrierte Schaltung von optischen Komponenten auf einem Substrat. In den Anfangsjahren der OIC-Entwicklung, die in die 60er Jahre zurückreicht, wurden hybride Techniken benutzt und die einzelnen optischen Komponenten in einem OIC integriert, das auf ein dielektrisches Substrat aufgebracht war.


Die hybride Technik der integrierten Komponenten ist dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen optischen Komponenten aus unterschiedlichem Material bestehen. Mit fortschreitender Entwicklung wird wegen der kostengünstigeren Herstellungsverfahren auf monolithische Technologie gesetzt.

Generell geht es bei den Optical Integrated Circuits um die Integration verschiedenster analoger optischer Komponenten in einem Chip. Zu diesen analogen Komponenten gehören Laserdioden als Lichtquelle, funktionale Komponenten wie optische Switches, optische Splitter, optische Verstärker, Optokoppler, optische Konverter, Wellenlängen-Multiplexer und um Fotodioden als optische Empfänger.

Werden in einer optischen integrierten Schaltung elektronische Komponenten eingesetzt, insbesondere für die Ansteuerung der optischen Funktionen, dann handelt es sich bei dem Chip um einen Opto-Electronic Integrated Circuit (OEIC).

Informationen zum Artikel
Deutsch: Optische integrierte Schaltung - OIS
Englisch: optical integrated circuit - OIC
Veröffentlicht: 09.11.2018
Wörter: 157
Tags: #Aktive Bauelemente
Links: Analog, Chip, Empfänger, Fotodiode, IC (integrated circuit)